Litha 2012

Litha ist das 3. Sonnenfest im keltischen Jahreskreislauf und wird rund um den 21. Juni gefeiert.

Wir feiern die Sonne. Die Mittsommernacht ist die kürzeste Nacht bzw. der längste Tag des Jahres und stellt einen Wendepunkt dar. Ab hier werden die Nächte wieder länger und man gedenkt der Vergänglichkeit des Seins (obwohl das Mittsommerfest eigentlich ein sehr fröhliches Fest ist und auch dementsprechend ausgiebig gefeiert wird). Das Leben wird – ganz nach Lebensart des Barock – mit vollen Händen geschöpft, bevor die Dunkelheit wieder an Macht gewinnt. Die Erntezeit beginnt und bringt mittels des Geernteten die Üppigkeit und Lebendigkeit dieser Zeit zum Ausdruck. Es ist die Zeit des Reifens, des Entwickeln und der fröhlichen sowie wissenden Vorbereitung auf das, was da kommen mag.

Einige Bräuche

  • Traditionell werden an Litha Heilkräuter geerntet und zum trocknen aufgehängt, da man der Ansicht ist, dass an diesem Sabbat ihre Kräfte am stärksten sind.
  • Auch ist an diesem Tag ein guter Zeitpunkt um Wünschelruten und Zauberstäbe zu schneiden.
  • Symbole für Litha ist zuerst mal das Johannis- oder anders genannt Hexenkraut, welches zu dieser Zeit blüht; aber auch andere blühende Pflanzen wie Lavendel, Kamille oder Holunder sowie allgemein Blumenkränze. Frisches Obst der Zeit, besonders Erdbeeren. Feuer und Sonne. Charakteristische (also sommerliche) Farben sind gelb, rot, blau und grün.
  • Ein Sprung über das Hexenfeuer soll Glück und Gesundheit für das kommende Jahr verheißen (besonders in Skandinavien ist dieser Brauch erhalten). Mit dem/der Liebsten Hand in Hand gesprungen, dauert die Liebe an.
  • Binde einen Kranz aus Sommerblumen, mit dem Du Deine Haustür schmückst, das soll Glück bringen.
  • Pflückt man vor dem Schlafengehen sieben verschiedene Kräuter und legt sie sich unter das Kopfkissen, träumt man von seiner Zukunft.