“Hexenfeste” im Kalenderjahr

01. Januar – Fest der Göttin Nanshe
Am ersten Januar blickt Nanshe – ein babylonischer Titel der Großen Göttin, die Traumdeuterin, die Wassergöttin, die Göttin der Fruchtbarkeit – zurück… Sie schaut zurück in die Vergangenheit und zieht mit Hilfe ihrer Visionen, Träume Schlüsse für die Zukunft, denn die Vergangenheit bildet das Fundament für die Gegenwart und die Gegenwart die Vergangenheit von morgen, …und übermorgen gehört die Zukunft von heute = das morgen schon der Vergangenheit an…..

06.Januar – Fest der Sirona
Dieser Tag ist der keltischen Götin Sirona gewidmet. Sie ist eine Himmels- und Fruchtbarkeitsgöttin. Sie segnet das Wasser und berührt es mit dem hölzernen heiligen Stab. Ihr Festtag ist gut für die Energiegewinnung und Energieübertragung geeignet. Besinnt euch auf euer innerstes Kraftzentrum, indem ihr euch Zeit nehmt und in euch hineinhorcht.

15.Januar – Fest der Göttin Carna, Kore, Ker, Cardea, Carmenta
Verschiedene Namen gelten dieser indoeuropäischen Göttin, nach der angeblich nicht nur Chartres, sondern auch der Stamm der Carnuten benannt ist. In der etruskisch-römischen Mythologie galt sie als die Mutter des Karnevals. Heute noch gilt sie als Patronin der Hebammen und der Mütter, welchen Kore am 15ten Januar über die Karten einen Einblick in die Zukunft ihrer Kinder schenkt.

01. Februar – Fest der Feuergöttin Brigit, Brigit, Bride, Tochter des Dagda,
Nicht nur die Ankunft des Frühlings verkörpert Brigid in ihrem dreifachen Aspekt, sie gilt ebenso als Patronin der Dichter, der Heilenden und der Schmiede. Mit der Christianisierung Irlands wurde im Kloster zu Kildare – eine Schwesternschaft zum Kulte der Brigid gegründet. Diese hüteten den Kessel des ewigen Feuers, dessen Feuer bis zu der Reformation brannte! Heute noch symbolisiert dieser Kessel (Gebärmutter) den heilenden Zauberkessel….. und es heißt, dass Kräuter, die an diesem Tage von der Großen Mutter gesegnet werden, über eine besonders große Heilkraft verfügen. Als Juno Februata – der jungfräulichen Mutter des Mars – verehrten die heidnischen Römerinnen diesen Aspekt der Göttin, deren ewiges Feuer auch die Herzen entflammen soll…. Nach altem, patriarchalen Glauben (Levitikus 12) galt die Mutter bei Geburt eines Sohnes 40, bei Geburt einer Tochter 80 Tage als verunreinigt. Mit Ablauf dieser Frist galt die Mutter als gereinigt und ihr zu Ehren ein Fest gegeben. Die Christen feiern somit mit Lichtmess den Tag der Aussegnung Maria

02 .Februar – Imbolc (Lichtmess)
Das Lichtfest war in heidnischer Zeit das erste der drei großen Frühlingsfeste. Die Lichterprozessionen, verbunden mit Reinigungsritualen, dürften die Freude darüber ausgedrückt haben, da die Tage endlich wieder länger wurden. Man betete darum, die große Göttin möge zurückkehren, mit ihrem Atem die Erde beleben und den Frühling bringen. Lichtmess wurde schon früh von den Christen übernommen. Aus dem Fest des Lichts wurde kurzerhand das Fest von Marias Reinigung. In den 40 Tagen nach einer Entbindung waren die Frauen, altem jüdischem Glauben zufolge, nämlich unrein, am Ende dieser Periode mußten sie sich einer rituellen Reinigung unterziehen.

12.Februar – Fest der Diana
Die schöne Muttergöttin symbolisiert Mutter Erde und ist Spenderin allen Lebens. Dies ist ein esonders wichtiger Tag für Rituale des Dankes und der Erneuerung für unsere ausgebeutete Natur. Ihr könnt gut Rituale für ein naturbewusteres Leben durchführen.

14. Februar – Valentinstag, Lupercalia
Lupercalia, zwei Wochen nach Lichtmess gefeiert, feiert die große Göttin, die vom Fieber der Liebe befallen wurde. Dieser Tag besonders schön zelebriert soll das Band zwischen zwei Liebenden unter dem Segen der Göttin festigen.

16. Februar – Fest der Göttin Hekate/ Heqit/
Als einer der ältesten Aspekte der Dreifachen Großen Mutter, Königin der Hexen schenkt sie als Urmutter allen Frauen, für die Gebähren ein zentrales Thema bildet, Kraft. Als Göttin der Unterwelt und des Dreifachen Mondes ist sie mit den Schatten vertraut, deren Licht sie sehr wohl zu erkennen vermag. Lichtreinigungen unter Hekates Schutz sollen besonders wirksam sein.

26.Februar – Fest der Hygieia
Sie ist die griechische Götttin der Gesundheit und der Hygiene. Ihr zu Ehren gab es viele Statuen, die sie als stämmige Frau mittleren Alters zeigen. Ihre ständige Begleiterin war schon damals die Schlange, die auch heute noch die Gesundheit symbolisiert. An diesem Tag sollten sie Hygieia ehren, indem sie es sich besonders gut gehen lasssen. So, wie die Schlange sich häutet, solltet ihr euch eure Haut durch ein Peeling erneuern.

15.März Fest – der Kybele
Sie ist die große römische Göttin der Fruchtbarkeit und der Fortpflanzung. Ihr Fest wird ausgelassen und freizügig gefeiert: dafür belohnt sie die Menschen mit einem Fruchtbaren Boden und genügend Nahrung für das ganze Jahr.

17.März Fest – der Libera
Sie ist die römische Göttin der Bauern und des erwachens der Natur. Daher wird sie an diesem Tag geehrt, wenn die Pflanzen an die Oberfläche kommen und die Erde zu grünen beginnt. An diesem Tag werden Süßigkeiten zubereitet und verteilt. Ein Teil davon wird der Göttin geopfert, damit sie die Saat und das gedeihen der Pflanzen beschützt.

21. März – Fest der Göttin Ostara, Aphrodite, Venus, Tag- und Nachtgleiche
Die Zeit der mit dem Frühling erwachenden Natur steht unter dem Schutze Astartes, welche ebendiese von christlichen Autoren zum Teufel gemacht wurde.- Astarte Astoret wurde umbenannt in Ashtoret, Astarot, und zum Fürsten der Unterwelt erklärt, das Fest ihr zu Ehren = Ostara als christliches in Ostern umbenannt. Die Unterwelt, die Astarte jedoch schützt, ist, der tiefe, dunkle Gebärmutterleib der Großen Mutter und mit ihr alles werdende Leben, jeglichen Wachstum, jegliche Fruchtbarkeit (als altes heidnisches Fruchtbarkeitssymbol = Ei). Die Christen feiern Ostern mit heidnischen Symbolen.

31.März – Fest der Luna
An diesem Tag wird die römischen Mondgöttin Luna geehrt.Sie ist die Beschützerin der Schlafwandler und der Mondsüchtigen. Feiert die Kraft der Mondenergie, ladet eure magischen Utensilien auf. Setzt euch mit Freunden an ein Lagerfeuer. Bittet Luna um ein erfolgreiches, gesundes Jahr. Tanzt um das Feuer herum und singt Lieder zu Ehren Lunas.

15.April- Fest der Tellus Mater
Tellus Mater ist die römische Erdmutter. Um sie für das kommende Jahr gütig zu stimmen wurde im alten Rom eine trächtige Kuh geopfert, auf das sie große Fruchtbarkeit hervorbringe. Doch Tellus Mater ist nicht nur die Erdgötttin, aus deren Schoß alles Leben kommt und in deren Leib es zurückkehrt, sie verkörpert auch alles, was auf der Erde vor sich geht und es ist nicht ratsam, sie zu erzürnen. Um dieses Fest würdig zu begehen und die Göttin um Fruchtbarkeit zu bitten wurde ihr zu Ehren im alten Rom eine trächtige Kuh geopfert. Aber sie ist nicht nur die Göttin, die alles Leben schenkt in deren Schoß auch alles wieder zurückkehrt, es bleibt ihr nichts, was auf der erde geschieht verborgen und man sollte ihren Zorn nicht wecken.
Die kosmischen Schwingungen verleihen ihnen heute eine große Lebenskraft und Vitalität und sorgen für Zärtlichkeit und Harmonie. Sie haben die nötige Konzentration und das richtige Einfühlungsvermögen für einen Liebeszauber. Dieser Tag eignet sich aber auch sehr gut zum Kräuter sammeln und zubereiten.

21.April – Fest der Palles
Sie ist die römische Schutzgöttin, Göttin der Viehbauern und der Tiere. An ihrem Festtag trieben die Bauern ihre Tiere durch das Feuer gut duftender Hölzer, dann beteten sie und baten sie um Verzeihung für alle vergehen an die Natur

30.April auf 1. Mai – Beltane, Walpurgisnacht, Heilige Hochzeit, Mitsommer
An diesem Tage wird die Vereinigung der Großen Göttin mit ihrem Geliebten dem Gehörnten Gott gefeiert. So wie die Felder gepflügt, der Samen ausgesät wird, so befruchtet der Gehörnte Gott die Große Göttin, die Schatten das Licht. Es ist der Tag, des Sich-Öffnens und Fallenlassens, der Zeugung und somit der Unsterblichkeit. Nach dem Tanz um den Maibaum einen Sprung über das große Feuer zu Ehren dem aufs ewige neuvermählten Paare zu wagen… soll manchen Wunsche befruchtet haben.

01.Mai – Fest der Maia
Maia ist die Mutter des griechischen Gottes Hermes und Patin der Hebammen und Seherinnen. Sie gibt Wachstum, Wärme und lustvolle Gefühle. Aufgrund ihrer Schönheit wird auch heute noch in vielen Gegenden die Maikönigin gekrönt.

04.Mai – Fest der Sheila na Gig
Wohl einer der lüsternsten Göttinen Irlands. Sie symbolisiert das Leben, die Geburt und den Tod. Sie steht auch für Herausforderungen, Lachen und Leidenschaft. Sie ist die Beschützerun der Armen. Wenn man seine Kleidung an ihrem Festtag auf einen Weißdornbusch legt, so wehrt man Armut ab. Dieser Tag ist ein guter Anlass, um an seine Mitmenschen zu denken und wohltätig zu sein. Spendet den Ärmsten dieser Welt und zündet eine weiße Kerze für Lieb, Freiden und Lachen an.

06.Mai – Fest der Inghean Bhuidhe
Inghean Bhuidhe ist die irische Göttin des Sommeranfangs. Wörtlich übersetzt bedeutet ihr Name “gelbhaariges Mädchen”. Der 6.Mai gilt in Irland als beginn des Sommers und ist somit der Tag dieser Göttin. Er wird dort heute noch nach alter Tradition gefeiert, indem an einem heiligen Brunnen Rituale zu Ehren der Göttin abgehalten werden.

18. Mai – Fest des Gottes Pan
Der gehörnte und mit Hufen dargestellte Waldgott nimmt in der griechischen Mythologie eine wesentliche Position ein. Hier wurde gar vermutet, dass Pan und Amon-Ra (ägypt. Sonnengott) ein und derselbe seien (Amon-Ras Stadt = Panopolis). Pan finden wir ebenso in den gefallenen Engeln Schemchasai, Azazael, er ist der Beelzebub, er ist der Morgenstern, Luzifer, der Licht in das Dunkel brachte. Die starken Hörner symbolisieren sehr wohl seine libidinöse Kraft, als auch seine Verbindung “nach Oben”, zum Licht, zur Erkenntnis…. der in tiefste Tiefen verdrängte Schatten mag so manch eine-r-m schon zum Fallstrick geworden sein. Der Schatten – erkannt- wird Licht weichen. Schade, dass er “verteufelt” wurde. Wer ihn feiert….. feiert seine tiefe, erdhafte Kraft….. und so mancher Erdensohn soll durch seinen Segen so manch hübschen Erdensohn geboren haben…

09. Juni – Fest der Göttin Vesta
Das ewige Feuer der römischen Göttin Vesta / griechisch: Hestia wurde von den Vestalinnen gehütet. Dieser Orden bestand aus unverheirateten Frauen, deren Status mit Jungfrau umschrieben wurde. Durch den Ponitifex Maximus (Hohepriester) wirkte der Gehörnte Gott und schenkte den Vestalinnen die Mutterschaft. Die Vesta gilt als römische Patronin der Familie und alle Reinigungs- und Räucherrituale an ihrem Tage schenken der Familie ihren Schutz und Segen.

21. Juni – Sommersonnenwende Litha
Der längste Tag des Jahres führt uns nicht nur die Endlichkeit und Vergänglichkeit vor Augen (Tage werden nun wieder kürzer), es ist auch der Tag, der die volle Kraft der Natur darstellt. Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit, Leben und Tod, in guten, wie in schlechten Zeiten…., der ewige Zyklus wird von uns an diesem Tage gefeiert….. ein schönes Feuer symbolisiert die Lebenskraft…und mit ihm die Asche das Vergängliche…….

24.Juni – Johannestag
In der Johannesnacht sind alle Quellen. Weiher und Brunnen voll heilsamer Kräfte. In dieser Nacht smmeln die Hexen Johanneskraut – eines der wichtigsten magischen Kräutern gegn alles Böse – und legen es, zu sieben klenen Büscheln gebunden, an den heiligen Quellen und Weihern nieder. Geehrt wird die große Himmelsgöttin Diana. Einer der wichtigsten “magischen Tage” des Jahres – begeht man noch heute – in vielen Gegenden Europas ein nächtliches Fest mit großem Feuer.
Viele Bräuche sind für diesen Tag bekannt; sehr oft spielen dabei Pflanzen eine Rolle. Es war der “Tag der Heilkräfte”, an man die “Johanniskräuter” (u. a. Marguerite, Arnika, Bärlapp, Beifuß, Eisenkraut, Kamille, Klette, Königskerze, Quendel, Ringelblume), die Blumen für die Hausapotheke sammelte – das wichtigste das nach diesem Tag benannte ist das Johanniskraut, Hypericum perforatum).

02.Juli – Fest der werdenden Mütter
Dieser Tag hat für die Schwangeren die gleiche Bedeutung wie der Muttertag für Mütter, die bereits entbunden haben. Leider ist diese alte Tradition fast verloren gegangen. Zu diesem Fest überreicht man der werdenden Muttter Geschenke für ihre zukünftige Mutterschaft; sie können auch nichtmaterieller Natur sein, z.B. ein Versprechen zum Babysitten.

03. Juli – Fest der Göttin Cerridwen
Die keltische Göttin, die als Sau dargestellt wurde, stellt den Aspekt in Form der hässlichen Greisin der Cailleach-Göttin dar. So, schenkte sie ihrem hässlichen Sohn Afagddau Wissen und durch Tropfen aus ihrem Kessel soll seine Inspiration geweckt worden und er als Taliesin bekannt geworden sein. Räucherungen und Kerzenrituale zur ihren Ehren…. und sie kann so manche Inspiration nicht verwehren…. heißt es.

07.Juli – Fest der Juno
Sie ist die römische Göttin der Weiblichkeit, Weisheit und Gerechtigkeit und gilt als Stifterin guter Ehen und als Göttin der Zeit. Sie ist ein Symbol des Menstruationszyklus und wurde von den römischen Frauen verehrt.

13.Juli – Fest der Demeter
Die griechische Göttin Demeter, die Herrin der Jahreszeiten. Als Hades, Gott der Unterwelt, ihr Kind Persephone geraubt hatte, vergaß Demeter ihre göttlichen Aufgaben und weinte tagein, tagaus. Die Göttin Baubo konnte sie schließlich aufmuntern – indem sie ihr obzön ihr Geschlechtsteil zeigte. Demeter lachte herzhaft und das brachte die Jahreszeiten und das Wachstum aud die Erde zurück und auch ihre Tochter bekam Demeter dadurch zurück.

19.Juli – Hochzeit von Isis und Osiris
Isis und Osiris gehören zu den berühmtesten Liebespaaren der Weltgeschichte. Isis`Liebe zu ihrem Bruder Osiris weckte die Eifersucht ihres anderen Bruder Seth. Er ermordete Osiris und zerstückelte seinen Leichnam. Isis sammelte die einzelnen Stücke ein und fügte seinen Körper wieder suzammen, nur der Penis fehlte. Isis formte für Osiris einen neuen Penis aus reinem Gold und erweckte ihn wieder zum Leben. Neun Monate später kam ihr Sohn Horus zur Welt.

02.August Lammas
Vorläufer des Erntedankfestes, Lamas Fest des Gottes Lugh und seiner Mutter Tailtu

An diesem Tage feierten die Kelten die Pflegemutter Lughs, die ihre Kraft der Fruchtbarkeit des irischen Landes schenkte und an diesem Kräfteaufwand verstarb. Lugh ging zum gleichen Zeitpunkt eine Ehe mit der Göttin Sovereignity ein, durch welche er eine Brücke zwischen den Welten schuf. An Lughnasad wird trotzdem seine Mutter geehrt und ihr Schutz erbeten, das Getreide wohlbehalten wachsen und die Ernte reich und fruchtbar werden zu lassen.
Der August ist die Zeit, in der die Natur sich auf dem Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit befindet. In heidnischer Zeit wurde um den ersten August zur Ehren der Muttergöttin “Lammas”, das erste der drei großen Erntefeste, gefeiert. Es ist das Fest des Überflusses. Die erste Ernte ist nun reif – aber nicht nur die Ernte der Früchte und des Korns, sondern auch die unserer Bemühungen.
Dieser Tag ist auch ein Fest zu Ehren des Sonnengottes Lugh, der sich einem rituellen Tod und einer Wiedergeburt unterzieht.

13.August – Fest der Diana
Es ist der Festtag der Göttin Diana, der großen Mutter. Sie ist die Himmelskönigin, die Göttin der Frauen. In ihrem Jagdgewand mit Pfeil und Bogen durchstreift sie mit ihren Nymphen den Wald. Die Frauen verehren Diana und an ihrem Festtag bedanken sie sich bei Diana für ihre Hilfe im vergangenen Jahr und bitten um Beistand für die Zukunft.

15.August – Tag der Kräuterweihe
An diesem Tag soll ein bestimmter Segen auf der Natur liegen, spezielle auf Wurzeln und Kräutern. Die geweihten Büschel wurden im Haus und auf dem Dachboden gegen Feuer und Blitz aufgehängt.

23.August – Fest der Moira
Moira ist die dreifache Schicksalgöttin der Griechen: die Jungfrau, die den Schicksalsfaden spinnt; die Mutter, die den Faden misst; die Greisin, die den Lebensfaden durchtrennt. An diesem Tag solltet ihr euer Leben überdenken und Pläne für die Zukunft schmieden. Zieht eure Bilanz und werdet euch darüber klar, welchen Einsatz ihr dafür leisten wollt.

13. September – Fest der Göttin Venus, Aphrodite
Als Aschtaroth wurde Aphrodite / Venus von den Archäern verehrt, sie gilt als Göttin des Meeres, der Seefahrt, der Gärten, der Blumen, der Fruchtbarkeit und der Liebe. Sie gilt als Ur-Mutter der Liebe und viele Liebesgöttinnen werden in ihr zusammengefasst. “Parsley, sage, rosmary and thyme” und Dein-e Liebste-r ist Dein…. einen Versuch ist´s wert ;-) … ansonsten gilt, dass an dem Tag angepflanzter Basilikum über große Heilkraft verfügen soll……

21.September – Fest der Aradia
An diesem Tag feiern wir das Fest der Hexenkönigin Aradia. Wir danken an diesem Tag den höheren Mächten für ihre Begleitung und ihren Schutz.

21. September – Herbst Tag- und Nachtgleiche, Mabon, Erntedankfest
Die Felder – geerntet – sind nun leer und karg, die Tage werden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu, der Gehörnte bereitet sich auf sein Sterben und seinen Tod vor. Für uns Heidinnen trotzdem ein Fest der Freude, der Dankbarkeit für die Fruchtbarkeit der Erde, unseres Lebens, all des Schönen, all der Erfahrungen, die uns dieses Jahr brachte. Licht und Schatten, Tag und Nacht. Ein Fest des Vertrauens, denn mit dem Tod des Alten geht der alte Jahreszyklus zu Ende und macht neuem Leben Platz. An diesem Tage sollten wir uns in Harmonie mit dem Großen Ganzen das Vergangene überdenken, von Altem befreien und Platz schaffen für Neues.

25.September – Fest der Ops
Sie ist die römische Göttin der Saat und Ernte und sie repräsentiert den Überfluss der aus der Erde wachsenden Nahrung.

01.Oktober – Fest der Fides
Sie ist die römische Göttin des Vertrauens und der Treue. Im alten Rom glaubte man, ohne ihren Schutz sei eine gute Ehe nicht möglich. An diesem Tag werden ihr Opfer dargebracht, um von ihr Gerechtigkeit und eheliche Tugend zu erbitten.

13.Oktober – Fest der Carmena
Sie ist die römische Göttin des Hellsehens und der Prophetie. Wenn wir der Nymphe Camena genügend Demt und Ehre erweisen, belohnt sie uns mit Hellsichtigkeit und der Gabe der Zukunftschau. Führt am Abend Camena zu Ehren ein Ritual durch: Werft einen selbst gebundenen Blumenkranz in einen Fluß oder Bach. Dann dreht euch dreimal im Uhrzeigersinn und lauft davon. Dreht euch nicht mehr um.

11. Oktober – Fest der Göttin Demeter
Die Muttergöttin Demeter begegnet uns in vielen Gesichtern… als Persephone, Kore, Melaina, Kali-Cunti… Sie gilt als die Weizengöttin und so ging lange der Brauch die zuletzt geerntete Weizengarbe aufzuheben, sie zu schmücken und somit den Segen und den Schutz Demeters geschenkt zu erhalten. Auch heute soll eine zu ihren Ehren geschmückte Ähre für einen täglich gutgedeckten Tisch sorgen.

31. Oktober auf 1. November – Samhain, Halloween, Allerheiligen, das Fest des “Schrecklichen Schnitters”
Samhain wurde von den Kelten drei Tage und drei Nächte gefeiert. Am Vorabend zum ersten November wurde nach altem keltischen Brauch ein Totenfest gefeiert. Mit dem Tod des Sommers wurden Tiere geschlachtet, die Herrschaft des Winters und mit ihm der Cailleach angekündigt, alle Feuer wurden gelöscht. Mit dem Verlöschen des Feuers galt das alte Jahr als verstorben und im Dunkel war nun Platz für alle Schatten, alle bösen Kräfte. Zu dieser Zeit begegneten sich die Lebenden und die Toten. Um den Schrecklichen Schnitter milde zustimmen, wurden Geschenke und Gaben erbracht….. Es heißt, wenn sich das alte Jahr löst und das neue geboren wird, kommt es zu Verschiebungen in den Zeiträumen und die Welten können leichten Zugang zueinander finden…….

01.November – Fest der Cailleach
Diese ist der Festtag der Göttin Cailleach, der alten Frau, die die Jahreszeiten und das Wetter bestimmt. Trotz ihrer Häßlichkeit – sie hatte nur ein auge, rote Zähne und verfiltzte weiße Haare – gewann sie stets jugendliche Liebhaber für sich. Für ihre Farm stellte sie Landarbeiter ein, denen sie Lohn versprach, wenn sie mehr arbeiten konnten als sie. Ihr gebrächliches Äußeres täuschte sie alle: Sie konnte ganze Gebirgsteile in ihrer Schürze tragen. So wurde jeder Arbeiter; so sehr er sich auch anstrengte, um seinen Lohn gebracht

15.November – Fest der Feronia
Sie ist die römische Feuergöttin, die einsam an heißen Quellen und Vulkanen lebt. Es wurden große Feste abghalten und die Männer gingen ihr zu Ehren barfuß über glühende Kohlen.

16. November – Fest der Göttin Hekate
Durch das Erlöschen des Tageslichtes kommt nun der dunkle Aspekt der Hekate zum Vorschein. Als Göttin der Schatten kann ihr Aspekt auch ein zerstörerischer, grausamer sein. Wohlgesonnen stimmt hex sie mit Opfergaben ihr zu Ehren.

01.Dezember Fest der Bona Dea
Bona Dea, eine Erdgöttin und Hüterin der weiblichen Fruchtbakeit. Sie ist die Göttin der Gerechtigkeit und der Frauenheilkunde. Sie wird von den Frauen verehrt und geehrt. Kein Mann, nicht einmal ein männliches Tier, darf an ihrem Fest teilnehmen. Feiert dieses Fest mit euren Freundinnen. Trefft euch an einem geheimen Ort, teilt eure Geheimnisse miteinander, breingt ein kleines Trankopfer. Seit frei und ungebändigt – seit sicher, dass der Göttin ein ausgelassene Zusammenkunft ganz besonders gefällt.

19.Dezember – Fest der Ops
An diesem Tag wird zu Ehren von Ops ein orgiastisches Frauenfest gefeiert. Ops ist die römische Göttin der Saat, der Ernte und der Überfülle. Die Meinungen darüber, ob sie nun mit Saturn oder Jupiter vermählt war, sind geteilt. Allerdings ist ihre Ehe mit Jupiter glaubhafter, da auch er den Überfluss und den Reichtum repräsentiert. Es nimmt deshalb nicht Wunder, daß der Edelstein Opal der Göttin Ops zugeordnet ist. In früheren Zeiten versinnbildlichte er Fülle, Reichtum und Weisheit.

21. Dezember – Wintersonnenwende, Yule
Die längste Nacht des Jahres verabschiedet die scheinbare Stagnation…. Die Tage werden nun wieder länger, die Natur erwacht und wir erkennen, dass jeder Tod nur ein Schlaf von vorübergehender Dauer ist …. und während die Natur vereist und leblos er-scheint, schenkt die Große Mutter dem Sonnengott neues Leben. Mit seinem Wachsen erwacht das Leben um uns herum.

21.Dezember – Fest der Lucina
Sie ist ein wunderschönes Wesen, das mit ihrer Tochter in einem goldenen Wagen mit Rentieren über den Himmel zieht. Sie verspricht den Frühling und das grün der Erden. Ihr zu Ehren opfert man weibliche weiße Tiere und das Fleisch wurde auf Zweige gespießt und mit bunten Bändern geschmückt.

31.Dezember – Fest der Göttin Vesta
An diesem Festtag wurde in der Antike ein Herdfeuer entzündet und das ganze Haus erstrahlte in Licht der Kerzen. Diese Tradition wahren wir an Silvester. Es ist schön am Abend bei Kerzenlicht zu meditieren und um ein gutes und an Erkenntnis reiches neues Jahr zu bitten.