Betrachten wir das Wort Hexe aus der Vergangenheit so sehen wir HEXE stammt vom althochdeutschen Wort “HAGAZUSSA” ab, was soviel bedeutet wie “HECKENSITZERIN” .
Die Hecke war, und ist, eine Abtrennung zwischen zwei Grundstücken.
So hatten unsere mittelalterlichen Vorfahren die Vorstellung, daß auch das “Diesseits” vom “Jenseits” durch eine Hecke getrennt ist. Aus dem Jenseits kommt, so die mittelalterliche Vorstellung, das “höhere” Wissen. Wissen, das nicht jedem zuteil war wie z.B. das Wissen zu Heilen, das Wissen über den Lauf der Gestirne, das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen, das Wissen um das Wetter.
Die Hexen unserer Vorzeit haben sich bei ihrer “Gartenarbeit”, wie es auch heute wieder modern ist, nach dem Mond und nach den Planeten orientiert. Eine Hexe hatte jedoch nicht die Möglichkeit eine Buchhandlung aufzusuchen und sich eine Tabelle zu kaufen um zu sehen, in welchem Tierkreiszeichen sich der Mond oder die Planeten gerade befinden. Auch der Zugang zu einem Computer war unseren Vorfahren verwehrt ![]()
Das bedeutet, daß eine Hexe zumindest über die Grundlagen der Astronomie Bescheid wissen mußte, um Ihre Tätigkeit durchzuführen. Weiters seien hier die Aufgabengebiete der Hexen als Priesterinnen bei Geburt, Hochzeit und Tod und bei Anrufungen an die Natur nicht vergessen. Medizin, Anatomie, Pathologie, Biologie (insbesondere Botanik), Astronomie, Meteorologie, Psychologie, “Religion” und vieles mehr sind also die Tätigkeitsbereiche und notwendigen Wissensbereiche der Hexen.
All diese Dinge machen die Hexen zu nichts geringerem als den Vorfahren unserer modernen Wissenschaftler.
Nackt in der Gegend rumzulaufen, irgendwelche “Göttinnen” anrufen, sich mit der Natur verbunden zu fühlen und Tee kochen können hat absolut nichts damit zu tun was eine echte Hexe ausmacht.
Eine echte Hexe stellt ihr Leben in den Dienst der Menschheit und ist immer da, um Hilfe zu leisten und immer bemüht, die Weiterentwicklung der Gesellschaft im ethischen wie auch im intellektuellen Sinn zu fördern.
